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01.05.2004: individual Computers bergüßt die neuen Mitgliedsstaaten der EU Heute ist die EU um zehn Staaten bereichert worden. Die neuen Staaten Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern haben zusammen rund 74 Millionen Einwohner, für die sich im täglichen Leben wahrscheinlich zunächst wenig ändern wird. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle die Polemik ersparen, mit der man momentan in den Medien berieselt wird, und konkret auf eine EU-Richtlinie hinweisen, die jeden EU-Bürger beim Einkaufen in anderen Staaten betrifft. Einkaufen im Internet geht entweder mit Kreditkarte, PayPal, oder per Banküberweisung. Viele der neuen EU-Mitgliedsstaaten werden von PayPal gar nicht akzeptiert, und Kreditkarten sind in Osteuropa auch nicht gerade üblich, so daß nur die Banküberweisung zur Bezahlung von Versandgut aus dem Ausland bleibt. Hier greift die EU-Richtlinie 2001/C 363/01: Sie besagt, daß Überweisungen innnerhalb der EU nicht teurer sein dürfen als Inlands-überweisungen, wenn die Währung EUR ist, und die Daten online mit BIC und IBAN (internationale Kontodaten) eingegeben wurde. Dies gilt auch für die Staaten in denen der Euro noch nicht eingeführt ist. In Schweden funktioniert dies sehr gut, jedoch verschweigen einige Britische Banken ihren Kunden gern diese Richtlinie, und berechnen weiterhin die hohen Auslands-Gebühren. Ein weiterer Trick ist, daß die Banken versuchen ihre Kunden zu täuschen, indem sie ihnen ein veraltetes SWIFT-Formular vorlegen. Tatsächlich funktioniert dieser Weg, jedoch werden von Sender- und Empfängerbank verhältnismäßig hohe Gebühren berechnet - hier greift die EU-Richtlinie nicht, so daß die Berechnung der Gebühren rechtmäßig ist. Bestehen Sie also auf der Einrichtung eines Online-Zuganges, damit Sie von diesem Vorteil Gebrauch machen können. |
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